Die Entwurmung beim Pferd ist ein schwieriges Thema.

Um ihr Pferd gesund zu halten und den Befall mit Würmern möglichst gering zu halten -eine absolute Wurmfreiheit ist nicht möglich- müssen zunächst einige Grundregeln eingehalten werden:

  • regelmäßige Boxenreinigung (1 x täglich)
  • regelmäßige Reinigung der Tränken
  • niedrige Besatzdichte (2 Pferde pro Hektar)
  • Wechsel des Wurmkur-Wirkstoffs um Resistenzen zu vermeiden
  • Kot-Verunreinigungen des Futters vermeiden
  • Neu eingestellte Pferde sollten grundsätzlich drei Tage vor Aufstallung in der neuen Umgebung entwurmt sein.
  • Kotverunreinigungen auf Koppeln und Weiden regelmäßig beseitigen (min. 1x pro Woche)!

Herdenhaltung

Werden die Tiere in Herden gehalten, ist ein weiteres sinnvolles Mittel zur Wurmbefall-Prophylaxe, regelmäßig Kotproben zu sammeln und analysieren zu lassen. Dabei ist es wichtig, die Kotproben an drei aufeinander folgenden Tagen zu sammeln und eine sogenannte Sammelkotprobe herzustellen. Nur so ist ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen, da Wurmeier nicht jeden Tag in gleicher Anzahl ausgeschieden werden.

Auf diese Weise können die Tiere mit der stärksten Verwurmung ausfindig gemacht werden. Diese können dann gezielt verstärkt entwurmt werden, um so die Böden möglichst wurmeierfrei zu halten und die Wurmbelastung der ganzen Herde zu verringern.